Was für Kentauren gibt es?

Was für Kentauren gibt es?

Im „Fluch des Schlangenmenschen“ gibt es zwei Gruppierungen von Kentauren, solche mit Pferdeohren und solche mit Menschenohren. Die beiden Darstellungsformen gab es übrigens schon in der Antike. Ein Kentaur mit Menschenohren und einer mit Pferdeohren:

Foto: © Jastrow, Wikimedia Commons, Public Domain

© Daderot, Wikimedia Commons, CC

Normalerweise haben sie vier Pferdebeine, aber es existieren auch einige Darstellungen von Kentauren mit menschlichen Beinen und Füßen vorne bzw. Pferdebeinen und menschlichen Füßen vorne.

 

 

Und schließlich gab es in der Antike noch ganz andere Kentaurenarten, wenn auch größtenteils extrem selten. Die häufigsten davon waren die Ichthyokentauren (Fischkentauren) mit menschlichem Oberkörper, Pferderumpf und einem Fischschwanz:

Ichthyokentaur. Foto: © Giorces, Wikimedia Commons, CC-BY

Onokentaur. Bild aus: Manuel Philes, De animalium proprietate. 16. Jh. Public Domain

Weitaus seltener, teilweise nur einmal erwähnt, waren die Onokentauren (Eselkentauren, s. links), die geflügelten Nephelokentauren (Wolkenkentauren) und Bukentauren (Stierkentauren), von denen es keine Darstellungen gibt.

Kentauren wurden übrigens meistens mit zotteligem Haar und Bärten porträtiert – sie waren eben wilde Mischwesen, keine Menschen. So hat man sich die Kentauren in meinem Roman natürlich nicht vorzustellen. Da sind die meisten, auch wenn ich es nicht explizit erwähnt habe, bartlos. 😉

Was sind eigentlich Kentauren?

Was sind eigentlich Kentauren?

Kentauren oder Zentauren sind Mischwesen aus der griechischen Mythologie, mit dem Oberkörper eines Menschen und dem Unterleib eines Pferdes.

Ein Kentaur ringt während der Kentauromachie mit einem Lapithen. Südmetope 31 des Parthenon, heute im Britischen Museum.

Der Sage nach hatte der thessalische König Ixion ein Auge auf Hera geworfen, die Gemahlin des Göttervaters Zeus, und bedrängte sie eines Tages. Das kam Zeus zu Ohren und er formte aus einer Wolke eine Frau, die so aussah wie Hera. Mit ihr zeugte Ixion entweder einen Sohn namens Kentauros, der wiederum mit einigen Stuten die ersten Kentauren zeugte, oder aber direkt die ersten Kentauren.

 

 

Heißen sie nun Kentauren oder Zentauren?

Sowohl als auch: Im Griechischen hießen sie kentauroi, im Lateinischen centauri. Das lateinische „c“ wurde übrigens im klassischen Latein „k“ ausgesprochen und erst später „z“ (Cäsar, eigentlich Caesar geschrieben, wurde also eigentlich Kaisar [–> Kaiser] ausgesprochen).
Lange Rede, kurzer Sinn: Mir gefällt die Schreibweise und Aussprache mit „K“ besser, daher sind es im „Fluch des Schlangenmenschen“ Kentauren.

Neue E-Book-Version

Endlich ist nun die korrigierte Version meines Romans “Der Fluch des Schlangenmenschen” bei den E-Book-Händlern erhältlich.
V2 enthält, wie angekündigt, eine Karte der Welt, in der Temi gelandet ist, sowie ein Verzeichnis der wichtigsten Personen und Orte in der Geschichte.

Wer das Buch schon hat und die neue Version nicht noch einmal herunterladen möchte (was offenbar auch nicht ganz unproblematisch ist, zumindest bei Amazon), kann sich die Karte auch hier ansehen:

Vorbereitung für den Druck oder: “Die Sterne sternen am Himmel…”

Bekanntlich sieht man bei selbstgeschriebenen Texten den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, schon gar nicht nach dem ungefähr 20. Mal Lesen. Das gilt auch für Fehler, die – wie sagte man früher, als man es mit der politischen Korrektheit noch nicht so genau nahm? – selbst einem Blinden mit Krückstock ins Auge springen würden.

Da “Der Fluch des Schlangenmenschen” demnächst auch als Printausgabe erscheinen soll, korrigiere ich das Buch nun mithilfe der Anmerkungen meiner Eltern noch einmal. Die meisten Fehler sind eher zum Kopfschütteln, einen geradezu niedlichen Fehler möchte ich aber niemandem vorenthalten (beseitigen werde ich ihn trotzdem):

“Wann beginnt der Tag?”, fragte sie mit brüchiger Stimme. […]
“Noch zwei Stunden etwa?”, schätzte Peiresu. “Die Sterne sternen hoch am Himmel, es ist noch kein Licht zu sehen.”

Für die V2 (das gilt natürlich auch für das E-Book) sind dann auch ein Namensregister und eine Karte geplant. Sobald die neue Version hochgeladen ist und / oder das Buch als Printversion verfügbar ist, sage ich Bescheid.