Meine Cosplays 2018

Es tut mir leid, dass ich jetzt doch wieder länger still war: Ich musste bis zum 17. März ein Cosplay und bis zum 22. drei weitere fertigstellen, sodass die letzten zwei Wochen nur noch aus Cosplay-Bau bestanden.
Das erste, das ich auf der LBM getragen habe – zur Fahrt dorthin siehe den Post von Eva Walitzek hier – war Loki aus den Marvel-Filmen, wenn auch in einer selbst zusammengewürfelten und ergänzend designten Kostümkombination. Möglichst detailgetreu nachgebaut habe ich den Helm, die Armlinge und Oberarmlinge und den Stab Gungnir. Selbst designt habe ich die Beinlinge, den Kragen (vorne und hinten) und die “Gürtelrüstung”. Außerdem habe ich diese Rüstungsteile in Kombination mit Lokis Eisriesen-Form getragen, was auch in den Filmen so nicht vorkommt.

Mein Hauptcosplay für dieses Jahr ist erneut ein Silmarillion-Elb, nämlich Aikanáro (Sindarin: Aegnor), der Bruder Galadriels und Sohn von Finarfin.

Für den Tolkien-Tag Ende Mai planen wir eine Gondolindrim-Gruppe; fünf Lords haben sich auf der MagicCon schon mal getroffen. V.l.n.r.: Duilin (Silverlynxcosplay), Ecthelion (mirkwood.daddy), Maeglin (ich; auf dem Tolkientag werde ich die Rüstung aus dem letzten Jahr aber wieder tragen, zumindest die meiste Zeit), Glorfindel (Nina Oppel) und Galdor (Naralessa Cosplay).

Foto: RMT Photographie

Und schlussendlich habe ich als Begleitcosplay für eine Freundin noch den Charakter Puck aus der alten Fernsehserie “Gargoyles” gebastelt/genäht und am Sonntag auf der MagicCon getragen.

Foto: RMT Photographie

Was für Kentauren gibt es?

Was für Kentauren gibt es?

Im „Fluch des Schlangenmenschen“ gibt es zwei Gruppierungen von Kentauren, solche mit Pferdeohren und solche mit Menschenohren. Die beiden Darstellungsformen gab es übrigens schon in der Antike. Ein Kentaur mit Menschenohren und einer mit Pferdeohren:

Foto: © Jastrow, Wikimedia Commons, Public Domain

© Daderot, Wikimedia Commons, CC

Normalerweise haben sie vier Pferdebeine, aber es existieren auch einige Darstellungen von Kentauren mit menschlichen Beinen und Füßen vorne bzw. Pferdebeinen und menschlichen Füßen vorne.

 

 

Und schließlich gab es in der Antike noch ganz andere Kentaurenarten, wenn auch größtenteils extrem selten. Die häufigsten davon waren die Ichthyokentauren (Fischkentauren) mit menschlichem Oberkörper, Pferderumpf und einem Fischschwanz:

Ichthyokentaur. Foto: © Giorces, Wikimedia Commons, CC-BY

Onokentaur. Bild aus: Manuel Philes, De animalium proprietate. 16. Jh. Public Domain

Weitaus seltener, teilweise nur einmal erwähnt, waren die Onokentauren (Eselkentauren, s. links), die geflügelten Nephelokentauren (Wolkenkentauren) und Bukentauren (Stierkentauren), von denen es keine Darstellungen gibt.

Kentauren wurden übrigens meistens mit zotteligem Haar und Bärten porträtiert – sie waren eben wilde Mischwesen, keine Menschen. So hat man sich die Kentauren in meinem Roman natürlich nicht vorzustellen. Da sind die meisten, auch wenn ich es nicht explizit erwähnt habe, bartlos. 😉

Was sind eigentlich Kentauren?

Was sind eigentlich Kentauren?

Kentauren oder Zentauren sind Mischwesen aus der griechischen Mythologie, mit dem Oberkörper eines Menschen und dem Unterleib eines Pferdes.

Ein Kentaur ringt während der Kentauromachie mit einem Lapithen. Südmetope 31 des Parthenon, heute im Britischen Museum.

Der Sage nach hatte der thessalische König Ixion ein Auge auf Hera geworfen, die Gemahlin des Göttervaters Zeus, und bedrängte sie eines Tages. Das kam Zeus zu Ohren und er formte aus einer Wolke eine Frau, die so aussah wie Hera. Mit ihr zeugte Ixion entweder einen Sohn namens Kentauros, der wiederum mit einigen Stuten die ersten Kentauren zeugte, oder aber direkt die ersten Kentauren.

 

 

Heißen sie nun Kentauren oder Zentauren?

Sowohl als auch: Im Griechischen hießen sie kentauroi, im Lateinischen centauri. Das lateinische „c“ wurde übrigens im klassischen Latein „k“ ausgesprochen und erst später „z“ (Cäsar, eigentlich Caesar geschrieben, wurde also eigentlich Kaisar [–> Kaiser] ausgesprochen).
Lange Rede, kurzer Sinn: Mir gefällt die Schreibweise und Aussprache mit „K“ besser, daher sind es im „Fluch des Schlangenmenschen“ Kentauren.